Weihnachtsgrüße und Jahresbericht 2018 des LMT

Liebe Projektpartner, Kollegen, Freunde und Ehemalige des Lehrstuhls für Messtechnik,

zum anstehenden Jahreswechsel möchte ich Ihnen und Euch mit dieser Zusammenstellung einen Einblick in unsere Tätigkeit im zurückliegenden Jahr geben.

Gekennzeichnet wurde das Jahr durch den höchsten Zuwachs und Gesamtstand bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit meinem Amtsantritt 2000, was letztlich auch die erfolgreiche Projekteinwerbung widerspiegelt. Fünf neue Projekte wurden in 2018 gestartet, zwei weitere Projekte sind bereits absehbar. Das Spektrum der Projekte aus den Bereichen Gasmesstechnik und industrielle Sensorik mit Schwerpunkt Signalverarbeitung ist groß und reicht von den Grundlagen („Online-lernendes Condition Monitoring für die digitale Produktion“ im Rahmen des Promotionskollegs Digitalisierung der Produktion) bis zu konkreten Anwendungen („Entwicklung eines Sensors zur Methandetektion in Kurbelgehäusen von Großmotoren“). Erfreulich ist dazu die weitere Vernetzung sowohl regional als auch national und international, letzteres u. a. getrieben durch eine PhD summer school sowie einen Workshop in China – in beiden Fällen war der Lehrstuhl mit jeweils vier Personen beteiligt.

Den neuen Projekten stehen sehr erfolgreich abgeschlossene gegenüber. Unser Projekt im Rahmen des DFG-Schwerpunkts Ferroic Cooling – gemeinsam mit dem iMSL – konnte bei der Abschlusspräsentation im Rahmen der Thermag VII in Darmstadt durch den funktionsfähigen Demonstrator überzeugen. Auch das Projekt zur Hochtemperatur-Feuchtesensorik konnte einen sehr schönen Demonstrator präsentieren, gemeinsam erstellt mit unserem Projektpartner Canway – beide sollen im kommenden Jahr auch wieder auf der Hannover Messe präsentiert werden.

Mit den besten Wünschen für ruhige und besinnliche Feiertage sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019, auch im Namen aller Mitarbeiter
Andreas Schütze

Jahresbericht LMT 2018 (pdf)

Fernsehbeitrag in moma:future: Krankheiten riechen

Das ZDF hat im Rahmen von Moma:future über unsere Forschung zu hochsensitiven und selektiven Gassensorsystemen berichtet. Der Beitrag

moma:future: Krankheiten riechen

greift das Thema Krankheitsfrüherkennung durch Geruch auf. So können Hunde verschiedene Krebsarten und nach neuesten Studien auch Malaria frühzeitig erschnuppern basierend auf spezifischen flüchtigen Verbindungen (VOC), die als Marker die Krankheit anzeigen.

Unsere Forschung zu extrem sensitiven und selektiven, aber gleichzeitig stark miniaturisierten und kostengünstigen Sensoren wurde als Aufhänger genommen, dass diese Technologie zukünftig in Smartphones Eingang finden könnte. Dabei wurde nochmals auf Ergebnisse unseres Projekts SENSIndoor verwiesen, in dem die technologische Basis für derartige Sensorsysteme geschaffen wurde.

Es gibt diverse medizinische Anwendungen, die wir in den nächsten Jahren mit dieser Technologie angehen wollen - mal sehen, was die Zukunft bringt!

EUROSENSORS XXXII Poster Award: 1st prize for Manuel Bastuck

Manuel Bastuck received the 1st prize in the EUROSENSORS XXXII Poster Award for his excellent contribution:
"UV-assisted gate bias cycling in gas-sensitive field-effect transistors"

Congratulations and well done for this joint contribution from Linköping University and LMT!

Eurosensors2018-poster-award

EUROSENSORS XXXII was held in Graz, Austria, from September 9-12, 2018.

Weihnachtsgrüße und Jahresbericht 2017 des LMT

Liebe Kollegen, Projektpartner, Freunde und Ehemalige des Lehrstuhls für Messtechnik,

zum anstehenden Jahreswechsel soll ein kurzer Rückblick auf das vergangene Jahr Ihnen und Euch einen Einblick in unsere Tätigkeit geben.

Der Lehrstuhl und die Arbeitsgruppe Messtechnik am ZeMA haben ein arbeits- und erfolgreiches Jahr hinter sich. Am Lehrstuhl war dies geprägt durch eine gewisse Neuausrichtung nach Abschluss des Projekts SENSIndoor, das diesen Bereich in den vorigen Jahren wesentlich geprägt hat. Im Laufe des Jahres ist es gelungen, vier neue Projekte zu akquirieren, die teils direkt auf diesen Vorarbeiten aufbauen, teils das Spektrum deutlich erweitern, z.B. in Richtung Citizen Science. Die unerwartete Auszeichnung mit dem Nanofy!-Award als bestes Projekt beim EuroNanoForum 2017 in Malta war aber nochmal eine Bestätigung für die tolle Arbeit in SENSIndoor. Ein weiteres Highlight waren Vergleichsmessungen am JRC Ispra, Italien, die bestätigt haben, dass unser Ansatz zur Benzol-Messung für das Monitoring von Benzol im ppb-Bereich geeignet ist – als einziger echter Low-cost-Ansatz.

Die Arbeitsgruppe am ZeMA – inzwischen personell etwa gleich stark aufgestellt wie die Gruppe Gasmesstechnik an der Uni – konnte sich vor allem mit dem Thema datenbasiertes Condition Monitoring einen Namen machen, was sich nicht nur in zahlreichen neuen Projektinitiativen spiegelt, sondern auch in eingeladenen Vorträgen und Journalartikeln. Geprägt war das Jahr auch von der erfolgreich abgeschlossenen Erweiterung des ZeMA, durch die die räumlichen Voraussetzungen für neue Projekte geschaffen wurden.

Last, but not least ist die Nachwuchsförderung zu nennen, wo der Ausbau des Schülerforschungszentrums Saarlouis viel schneller voranschreitet erwartet – die Resonanz bei Schülerinnen und Schülern, Schulen, Eltern und Sponsoren ist überwältigend, davon profitieren auch unsere weiteren Aktivitäten wie SinnTec, IngFo und das neue Projekt SUSmobil, das erstmals Forschung und Nachwuchsförderung unmittelbar verbindet.

Mit den besten Wünschen für ruhige und besinnliche Feiertage sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018, auch im Namen aller Mitarbeiter
Andreas Schütze

Jahresbericht LMT 2017 (pdf)

Claudia Daut erhält Preis für bestes Poster beim 13. Dresdner Sensor-Symposium

13.DSSClaudia Daut, die vor kurzem ihre Bachelor-Arbeit am Lehrstuhl für Messtechnik abgeschlossen hat, erhielt am 06. Dezember 2017 im Rahmen des 13. Dresdner Sensor-Symposiums den Preis für das beste Poster für ihren Beitrag "Signalkompensation mittels Gate-Potential bei gassensitiven Feldeffekttransistoren".

Der Beitrag beruht auf ihrer Bachelor-Thesis mit dem Titel "Signalkompensation mittels Gate-Bias bei gassensitiven SiC-Feldeffekttransistoren". Die Sensorelemente wurden durch unsere Kooperationspartner an der Uni Linköping bzw. der Fa. SenSiC, Schweden, zur Verfügung gestellt. Frau Daut untersuchte einen neuen Betriebsmodus der Sensorelemente, bei dem durch Regelung des Gate-Potentials der Sensorstrom konstant gehalten wird. Dies dient einerseits zum besseren Verständnis des Sensorprinzips, weil direkt die Wirkung adsorbierter Gasmoleküle bestimmt wird, verbessert aber gleichzeitig die Linearität des Sensors ohne das Signal-Rausch-Verhältnis signifikant zu verschlechtern.

Der Poster-Preis des Dresdner Sensor-Symposiums trägt der Tatsache Rechnung, dass aus dem Call for Paper nur relativ wenige Beiträge als Vorträge ausgewählt werden und daher viele Posterbeiträge präsentiert werden - in diesem Jahr insgesamt 39. Aus diesen Beiträgen wählte die Jury aus Forschung und Industrie den Beitrag von Frau Daut für den 1. Preis aus.


Kooperation Uni und Schule: Schüler lernen, Schadstoffe in der Luft zu messen

Pressemitteilung und Webseite zu unserem neuen Projekt SUSmobil (Befähigung und Begleitung von Schülern zur Durchführung von Umweltstudien mit Smartphone und mobiler Messtechnik – Bewertung von Luftqualität und Abgasen durch Erfassung umwelt- und gesundheitsrelevanter Schadstoffe) veröffentlicht:

Marvin Schmidt mit dem Dr. Eduard Martin-Preis 2016 ausgezeichnet

SZ 2017-10-24 AuszugB5Dr.-Ing. Marvin Schmidt wurde am 24. Oktober 2017 im Rahmen der Semestereröffnungsveranstaltung für Doktoranden mit dem Dr. Eduard Martin-Preis der Universitätsgesellschaft des Saarlandes ausgezeichnet für seine Dissertation "Elastokalorisches Kühlen mit Ni-Ti-basierten Formgedächtnislegierungen: Thermodynamische Analyse, experimentelle Untersuchungen, Prozessoptimierung". Diese entstand als gemeinsam betreute Dissertation zwischen dem Lehrstuhl für intelligente Materialsysteme von Prof. Seelecke und dem Lehrstuhl für Messtechnik im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms Ferroic Cooling. Die Saarbrücker Zeitung hat Marvin Schmidt zur Preisverleihung in einem Artikel mit dem Titel "Gekühlt wird hier per Muskelkraft" gewürdigt.

Der Dissertations-Preis wird jedes Jahr an die beste Doktorandin oder den besten Doktoranden aus den einzelnen Fakultäten der Universität des Saarlandes vergeben. Bei der Festveranstaltung der Universitätsgesellschaft erhalten die Preisträger einen Geldpreis und eine sympathisch bunte Eule überreicht. Der Preis wurde nach Dr. Eduard Martin benannt, dem langjährigen Präsidenten der Vereinigung der Freunde der Universität des Saarlandes, der auch Ehrensenator der Universität war.


Weitere Informationen zum Dr. Eduard Martin-Preis


FSJlerIn im Schülerforschungszentrum Saarlouis gesucht

Unser Partner, das Schülerforschungszentrum Saarlouis, sucht zum kommenden Schuljahr noch Unterstützung durch

eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter im freiwilligen sozialen Jahr (FSJ)

Über 1000 Schüler im Alter von fünf bis 18 Jahren haben im vergangenen Schuljahr im Schnitt fünf Stunden Experimente und Workshops am Schülerforschungszentrum Saarlouis durchgeführt. Das soll so weitergehen, und dafür sucht das Zentrum dringend eine FSJlerin oder einen FSJler. Das Zentrum ist eine Kooperation mehrerer Schulen im Kreis Saarlouis. Standort ist die Gemeinschaftsschule in den Fliesen in Saarlouis. Für die Betreuung, die Vorbereitung der Versuche und die Entwicklung neuer Konzepte für alle Klassenstufen soll die FSJlerin / der FSJler ab Beginn des Schuljahres zuständig sein. „Für alle, die später ein Lehramt oder generell ein naturwissenschaftlich-technisches Fach studieren wollen, bieten wir die Chance, einen Einblick in viele Bereiche der MINT-Fächer, Projektarbeit und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu erhalten“, so Benjamin Brück, der Leiter des Schülerforschungszentrums und abgeordneter Lehrer im Schülerlabor SinnTec.

Mehr Info: sfz-sls.de
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

SENSIndoor recognized with NanoFy! Best Project award at EuroNanoForum

NanoFy-AwardOur recently completed EU project SENSIndoor received the first prize in the EuroNanoForum 2017 NanoFy! competition "in recognition of the project´s potential impact on industry and society, the project´s dissemination and outreach towards industry and society and the relevance towards ENF 2017.

The prize was awarded by Helene Chraye, Head of Unit, Advanced Materials and Nanotechnology, European Commission, Directorate-General for Research and Innovation.

Sensindoor logoCongratulations to all partners for the excellent work in the project and the well-deserved recognition.

For more information, see the SENSIndoor movie and the newsletters covering all the project highlights.

Pressemitteilung vom 28.06.2017 (deutsch)

Presseresonanz zu unserem Auftritt auf der Hannover Messe 2017

Der Auftritt des Lehrstuhls auf dem saarländischen Gemeinschaftsstand der Hannover Messe 2017 ist auf großes Interesse bei der Industrie und auch der Öffentlichkeit gestoßen.

Die Saarbrücker Zeitung hat in einem großen Artikel über unsere und weitere Arbeiten berichtet, die in Hannover präsentiert wurden:
So bekommen Maschinen feinste Sinne

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