
With our SERENADE project partner JLM Innovation:

Was macht das Salz in der Museumsvitrine? Nicht als Ausstellungsobjekt, sondern als „Klimaschützer“ werden gesättigte Salzlösungen verwendet – und zwar zur nachhaltigen Klimatisierung von Museumsvitrinen. Das Verfahren ist seit langem bekannt, wurde aber durch vermeintlich bessere Methoden verdrängt – außer in Coburg und wenigen anderen Museen weltweit. Auf dem Weg zum umweltfreundlicheren Museum erlebt diese nachhaltige Methode jetzt ein Revival – zumal mit den Salzen auch Schadstoffe aus der Vitrinenluft gezogen werden, die unsere Museumsobjekte schädigen könnten. In Kooperation mit der Universität des Saarlands, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und Fachleuten aus über 60 Museen im In- und Ausland wurden die Salzlösungen in einem spannenden Forschungsprojekt genau unter die Lupe genommen und auf ihre Museumstauglichkeit getestet, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Unsere Projektpartner von den Kunstsammlungen der Veste Coburg haben zum Projekt und den gemeinsamen Ergebnisse eine schöne Internetseite zusammengestellt: --> Link
Zum Projekt gibt es einen ausführlichen Abschlussbericht und jetzt auch ein Handbuch für Museen: HUMIDITY CONTROL USING SATURATED SALT SOLUTIONS FOR DISPLAY CASES
Wir sind gespannt, wie es weitergeht, ein paar Fragestellungen sind noch zu klären!
Künftig sollen Sensoren Krankheiten wie Krebs am Geruch erkennen und Umweltgifte erschnüffeln. Im Gespräch mit Wissenschaftsjournalist Tim Schröder konnte ich erklären, wie weit die künstlichen Nasen bereits entwickelt sind und welche technischen Hürden es noch zu überwinden gilt. Und auch, warum wir selber den Begriff "künstliche Nase" oder "elektronische Nase" eher vermeiden und lieber von Gasmesstechnik oder - da wo es wirklich um Geruch geht - von Instrumentasl Odor Monitoring Systems - IOMS sprechen.
Foto: Iris Maurer
Im Gespräch haben wir es tatsächlich geschafft, den weiten Bogen zu spannen von den Grundlagen der Sensorik und den Unterschieden zu unserer Nase über bereits etablierte Anwendungen - speziell die Branderkennung in Kohlekraftwerken - bis zu zukünftigen. Das ist für einen Forscher natürlich immer das schönste: was wollen wir lösen? Woran arbeiten wir gerade? Auch die Lebensmittelanwendung kam zur Sprache, zu der es ja vor kurzem einen eigenen Podcast gab:
Parallel erschien in Bild der Wissenschaft, Ausgabe April 2026, ein ausführlicher Artikel von Tim Schröder über unsere Forschung unter der Überschrift
"Ein künstlicher Geruchsinn aus elektronischen Sensoren soll dabei helfen, verdorbene Lebensmittel aufzuspüren, Schadstoffe oder Drogen zu entdecken und Krankheiten in der Atemluft zu erschnüffeln."
Bereits etwas älter ist der Podcast "Digitale Nase: Wie Sensorik gute Innenraumluft steigert" aus der Reihe Technik aufs Ohr des VDI.
Macht immer wieder Spaß. ist aber kein Selbstzweck: wir hoffen, damit vor allem wissenschaftlichen Nachwuchs zu begeistern, denn nur mit motivierten Studierenden und Doktorand*innen können wir unsere Visionen in die Realität bringen. Aktuell haben wir wieder Stellen ausgeschrieben!
Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Ernährung vor? Vielleicht mit Gemüse aus „essbaren Städten“, regionalem Bio-Fleisch in der Kantine und Algen vom Bauernhof? Auf jeden Fall mit gutem Essen für alle. Mit mehr Wertschätzung und weniger Verschwendung von Lebensmitteln. Wie kommen wir dahin? Welche guten Beispiele gibt es schon? Und wie kann jede und jeder selber aktiv werden und eine lebenswerte Zukunft mitgestalten?
Überall in Deutschland machen sich bereits Menschen für nachhaltiges Essen stark. Sie zeigen, was schon heute möglich ist und was in naher Zukunft. Sie machen Mut und motivieren zum Mitmachen und Nachmachen. Sei es durch das persönliche Essverhalten, in Initiativen, eigenen Projekten oder im Beruf.

Auf der Fachkonferenz „Edge-Computing 2025: Von der Forschung zur Anwendung“ präsentierte das Edge-Power Konsortium seine gemeinsam erzielten Projektergebnisse. Diese Video-Präsentation ist auch öffentlich verfügbar bei Youtube.
Der Beitrag des Lehrstuhls für Messtechnik waren interpretierbare und energieeffiziente ML-Algorithmen, wobei unser FESC/R (Feature Extraction, Selection and Classification/Regression) Ansatz als tiefe neuronale Netzwerke repräsentiert wurde, um besonders effizient auf AI-Beschleunigern ausgeführt zu werden (im Video dargestellt ab Minute 10:00). Wir danken allen Partnern für die hervorragende Zusammenarbeit.
At the conference “Edge Computing 2025: From Research to Application,” the Edge-Power Consortium presented its joint project results. This video presentation is also publicly available on YouTube.
The Chair of Measurement Technology contributed interpretable and energy-efficient machine learning algorithms, with our FESC/R (Feature Extraction, Selection and Classification/Regression) approach represented as deep neural networks for particularly efficient execution on AI accelerators (presented in the video starting at 10:00). We thank all partners for the excellent collaboration over the course of this project.
Weitere Veröffentlichungen aus dem Edge-Power Projekt / further publications from the Edge-Power project:
Das Projekt Edge-Power wurde gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in der Fördermaßnahme „Elektroniksysteme für vertrauenswürdige und energieeffiziente dezentrale Datenverarbeitung im Edge-Computing (OCTOPUS)“.
The Edge-Power project was funded by the Federal Ministry for Research, Technology and Space (BMFTR) in the funding measure “Electronic systems for trustworthy and energy-efficient decentralized data processing in edge computing (OCTOPUS)”.