Gesundheit und Wohlbefinden permanent an der Raumluft erkennen, Bettlaken, die über Schlaf und Gesundheit wachen, intelligente Hörhilfen: Internationale Partner aus Wissenschaft und Industrie entwickeln im Forschungsprojekt „SensorTech4Health 2030“ neuartige Gesundheitsassistenten. Als Teil einer Smart Home-Umgebung oder diskret am Körper getragen sollen sie die Gesundheit im Blick halten und Lebensqualität fördern.
Vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft und hoher Pflegekosten ist das Ziel, Selbstständigkeit und Fitness durch Prävention lange zu erhalten. Bosch Sensortec koordiniert das Projekt, das nationale Ministerien im europäischen EUREKA-Cluster Xecs mit 15 Millionen Euro fördern.
Gassensorik findet einzelne Moleküle unter Milliarden Luft-Molekülen
Ein zentrales Ziel des Projekts ist, Gesundheit und Wohlbefinden mit Hilfe neuartiger Gassensortechnik im Blick zu behalten. Dabei machen sich die Forscherinnen und Forscher ein besonderes Phänomen zunutze: „Ein Körper produziert pausenlos Stoffwechselprodukte, die Haut und Atemluft in die Umgebung abgeben“, erklärt Christian Bur, der als Habilitand am Saarbrücker Lehrstuhl für Messtechnik im Team von Professor Andreas Schütze forscht und den Bereich Medizinische Messtechnik leitet. Die Molekül-Cocktails, die in die Luft gelangen, sind sehr charakteristisch, für menschliche Nasen jedoch meist nicht wahrnehmbar. Christian Bur forscht an Gassensorsystemen, die solch flüchtige organische Verbindungen immer genauer erfassen.
Gemeinsame Pressemitteilung des Konsortiums SensorTech4Health
Das internationale „Verbundprojekt: Mikroelektronische Sensortechnologien für die personalisierte Gesundheitsvorsorge - SensorTech4Health2030" im Bereich Digital Health wird in Höhe von rund 15 Millionen Euro gefördert durch die nationalen Ministerien im Rahmen des EUREKA-Clusters Xecs. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert die deutschen Partner über die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.
Gemeinsam mit unserem Projektpartner Fraunhofer IVV präsentieren wir Ergebnisse des IGF-Projektes SENT-GC-MOS am 11. Juni in Berlin.
Am 12. Juni werden Roland Pohle, Siemens, und Andreas Schütze, UdS-LMT, das Verbundprojekt
beim Online-Webinar des Industriewende-Dialogs vorstellen. Die Forschungsnetzwerke Energie bündeln verschiedene Forschungsbereiche, dieser Termin wird organisiert vom Forschungsnetzwerk Industrie und Gewerbe.
Das Projekt Mimose-A adressiert verteilte Sensornetzwerke in Industrieanlagen, die durch multimodale Sensorik verknüpft mit Edge-AI-Lösungen eine frühzeitige Erkennung vielfältiger Situationen erlauben sollen. Besonders im Fokus steht die frühzeitige Erkennung von Leckagen bei Energieträgern (Druckluft, Wasserdampf, Gas und zukünftig zunehmend Wasserstoff), wobei insbesondere MEMS-Gassensoren und -Mikrofone verknüpft werden sollen. Im Rahmen des Projektes werden aktuell umfangreiche Feldversuche bei den assoziierten Industriepartnern Infraserv Höchst sowie BASF durchgeführt, die neue Impulse für Sensorausstattung und -vernetzung sowie Signalauswertung liefern sollen.
Link zum Webinar
Steckbrief zum Projekt Mimose-A

ISOCS was launched by GOSPEL, the EU Network of Excellence in artificial olfaction, in May 2008. It is a multidisciplinary community of leading academics and industry. ISOCS advances the research and application of olfaction and chemical sensing by
The Educational Chair is responsible for organizing training schools as well as tutorials during the ISOEN conferences. Christian has actively contributed in past ISOCS winter schools and will now prepare the next winter school in Bormio (January 17-22, 2027) as well as further activities in line with ISOCS goals.


With our SERENADE project partner JLM Innovation: