Am 12. Juni werden Roland Pohle, Siemens, und Andreas Schütze, UdS-LMT, das Verbundprojekt
beim Online-Webinar des Industriewende-Dialogs vorstellen. Die Forschungsnetzwerke Energie bündeln verschiedene Forschungsbereiche, dieser Termin wird organisiert vom Forschungsnetzwerk Industrie und Gewerbe.
Das Projekt Mimose-A adressiert verteilte Sensornetzwerke in Industrieanlagen, die durch multimodale Sensorik verknüpft mit Edge-AI-Lösungen eine frühzeitige Erkennung vielfältiger Situationen erlauben sollen. Besonders im Fokus steht die frühzeitige Erkennung von Leckagen bei Energieträgern (Druckluft, Wasserdampf, Gas und zukünftig zunehmend Wasserstoff), wobei insbesondere MEMS-Gassensoren und -Mikrofone verknüpft werden sollen. Im Rahmen des Projektes werden aktuell umfangreiche Feldversuche bei den assoziierten Industriepartnern Infraserv Höchst sowie BASF durchgeführt, die neue Impulse für Sensorausstattung und -vernetzung sowie Signalauswertung liefern sollen.
Link zum Webinar
Steckbrief zum Projekt Mimose-A

ISOCS was launched by GOSPEL, the EU Network of Excellence in artificial olfaction, in May 2008. It is a multidisciplinary community of leading academics and industry. ISOCS advances the research and application of olfaction and chemical sensing by
The Educational Chair is responsible for organizing training schools as well as tutorials during the ISOEN conferences. Christian has actively contributed in past ISOCS winter schools and will now prepare the next winter school in Bormio (January 17-22, 2027) as well as further activities in line with ISOCS goals.


With our SERENADE project partner JLM Innovation:

Was macht das Salz in der Museumsvitrine? Nicht als Ausstellungsobjekt, sondern als „Klimaschützer“ werden gesättigte Salzlösungen verwendet – und zwar zur nachhaltigen Klimatisierung von Museumsvitrinen. Das Verfahren ist seit langem bekannt, wurde aber durch vermeintlich bessere Methoden verdrängt – außer in Coburg und wenigen anderen Museen weltweit. Auf dem Weg zum umweltfreundlicheren Museum erlebt diese nachhaltige Methode jetzt ein Revival – zumal mit den Salzen auch Schadstoffe aus der Vitrinenluft gezogen werden, die unsere Museumsobjekte schädigen könnten. In Kooperation mit der Universität des Saarlands, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und Fachleuten aus über 60 Museen im In- und Ausland wurden die Salzlösungen in einem spannenden Forschungsprojekt genau unter die Lupe genommen und auf ihre Museumstauglichkeit getestet, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Unsere Projektpartner von den Kunstsammlungen der Veste Coburg haben zum Projekt und den gemeinsamen Ergebnisse eine schöne Internetseite zusammengestellt: --> Link
Zum Projekt gibt es einen ausführlichen Abschlussbericht und jetzt auch ein Handbuch für Museen: HUMIDITY CONTROL USING SATURATED SALT SOLUTIONS FOR DISPLAY CASES
Wir sind gespannt, wie es weitergeht, ein paar Fragestellungen sind noch zu klären!
Künftig sollen Sensoren Krankheiten wie Krebs am Geruch erkennen und Umweltgifte erschnüffeln. Im Gespräch mit Wissenschaftsjournalist Tim Schröder konnte ich erklären, wie weit die künstlichen Nasen bereits entwickelt sind und welche technischen Hürden es noch zu überwinden gilt. Und auch, warum wir selber den Begriff "künstliche Nase" oder "elektronische Nase" eher vermeiden und lieber von Gasmesstechnik oder - da wo es wirklich um Geruch geht - von Instrumentasl Odor Monitoring Systems - IOMS sprechen.
Foto: Iris Maurer
Im Gespräch haben wir es tatsächlich geschafft, den weiten Bogen zu spannen von den Grundlagen der Sensorik und den Unterschieden zu unserer Nase über bereits etablierte Anwendungen - speziell die Branderkennung in Kohlekraftwerken - bis zu zukünftigen. Das ist für einen Forscher natürlich immer das schönste: was wollen wir lösen? Woran arbeiten wir gerade? Auch die Lebensmittelanwendung kam zur Sprache, zu der es ja vor kurzem einen eigenen Podcast gab:
Parallel erschien in Bild der Wissenschaft, Ausgabe April 2026, ein ausführlicher Artikel von Tim Schröder über unsere Forschung unter der Überschrift
"Ein künstlicher Geruchsinn aus elektronischen Sensoren soll dabei helfen, verdorbene Lebensmittel aufzuspüren, Schadstoffe oder Drogen zu entdecken und Krankheiten in der Atemluft zu erschnüffeln."
Bereits etwas älter ist der Podcast "Digitale Nase: Wie Sensorik gute Innenraumluft steigert" aus der Reihe Technik aufs Ohr des VDI.
Macht immer wieder Spaß. ist aber kein Selbstzweck: wir hoffen, damit vor allem wissenschaftlichen Nachwuchs zu begeistern, denn nur mit motivierten Studierenden und Doktorand*innen können wir unsere Visionen in die Realität bringen. Aktuell haben wir wieder Stellen ausgeschrieben!