Fachrichtung Systems Engineering
Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät

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18. Dresdner Sensor-Symposium

Bitte schon heute den Termin vormerken!
Mehr Infos: https://dechema.de/dss18.html

ISOEN 2026

Four contributions by USaar-LMT and partners will be presented at the

21st International Symposium on Olfaction and Electronic Nose (ISOEN 2026)

May 17-20, 2026, in Chongqing, China 

 

  • Dennis Arendes, Myriel Thinnes, Andreas Schütze, Christian Bur: Fast and Highly Sensitive MOS Sensor Operation: Virtual Temperature Cycle (oral presentation)
  • Julian Schauer, Jannis Morsch, Dennis Arendes, Christian Bur, Andreas Schütze: Model-Based Calibration Transfer for Interpretable Machine Learning in MOS Gas Sensing (poster presentation)

With our SERENADE project partner JLM Innovation:

  • Antonio Rodrigo Murgia, Oliver Brieger, Christian Bur, Asya Kalinichenko, Jan Mitrovics, Maximilian Wiedel: Modular Miniaturized GC-MOS Platform: Design, Characterization, and Proof-of-Concept Validation (oral presentation)
  • Antonio Rodrigo Murgia, Oliver Brieger, Christian Bur, Asya Kalinichenko, Jan Mitrovics: Chromatogram Peak Detection Using a MOS Sensor with MS Validation (oral presentation)

SalzVit Aufmacher

Forschungsprojekt: Salz in der Vitrine

Was macht das Salz in der Museumsvitrine? Nicht als Ausstellungsobjekt, sondern als „Klimaschützer“ werden gesättigte Salzlösungen verwendet – und zwar zur nachhaltigen Klimatisierung von Museumsvitrinen. Das Verfahren ist seit langem bekannt, wurde aber durch vermeintlich bessere Methoden verdrängt – außer in Coburg und wenigen anderen Museen weltweit. Auf dem Weg zum umweltfreundlicheren Museum erlebt diese nachhaltige Methode jetzt ein Revival – zumal mit den Salzen auch Schadstoffe aus der Vitrinenluft gezogen werden, die unsere Museumsobjekte schädigen könnten. In Kooperation mit der Universität des Saarlands, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und Fachleuten aus über 60 Museen im In- und Ausland wurden die Salzlösungen in einem spannenden Forschungsprojekt genau unter die Lupe genommen und auf ihre Museumstauglichkeit getestet, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Unsere Projektpartner von den Kunstsammlungen der Veste Coburg haben zum Projekt und den gemeinsamen Ergebnisse eine schöne Internetseite zusammengestellt: --> Link 

Zum Projekt gibt es einen ausführlichen Abschlussbericht und jetzt auch ein Handbuch für Museen: HUMIDITY CONTROL USING SATURATED SALT SOLUTIONS FOR DISPLAY CASES

Wir sind gespannt, wie es weitergeht, ein paar Fragestellungen sind noch zu klären!

 

Podcast: "Künstliche Nasen" oder vom Kohlekraftwerk zum Windeln riechen

Kuehlschrank Lebensmittel IMaurer klKünftig sollen Sensoren Krankheiten wie Krebs am Geruch erkennen und Umweltgifte erschnüffeln. Im Gespräch mit Wissenschaftsjournalist Tim Schröder konnte ich erklären, wie weit die künstlichen Nasen bereits entwickelt sind und welche technischen Hürden es noch zu überwinden gilt. Und auch, warum wir selber den Begriff "künstliche Nase" oder "elektronische Nase" eher vermeiden und lieber von Gasmesstechnik oder - da wo es wirklich um Geruch geht - von Instrumentasl Odor Monitoring Systems - IOMS sprechen.

Künstliche Nasen 

 

Foto: Iris Maurer


Im Gespräch haben wir es tatsächlich geschafft, den weiten Bogen zu spannen von den Grundlagen der Sensorik und den Unterschieden zu unserer Nase über bereits etablierte Anwendungen - speziell die Branderkennung in Kohlekraftwerken - bis zu zukünftigen. Das ist für einen Forscher natürlich immer das schönste: was wollen wir lösen? Woran arbeiten wir gerade? Auch die Lebensmittelanwendung kam zur Sprache, zu der es ja vor kurzem einen eigenen Podcast gab:

Smarte Vorratsboxen mit künstlichen Sinnen oder "Die Erdbeer-Vorhersage", Folge 4 im Podcast Foodsteps

 

BdW E Nasen ScreenshotParallel erschien in Bild der Wissenschaft, Ausgabe April 2026, ein ausführlicher Artikel von Tim Schröder über unsere Forschung unter der Überschrift

E-Nasen

"Ein künstlicher Geruchsinn aus elektronischen Sensoren soll dabei helfen, verdorbene Lebensmittel aufzuspüren, Schadstoffe oder Drogen zu entdecken und Krankheiten in der Atemluft zu erschnüffeln."

 

 

 

 

 

 

Bereits etwas älter ist der Podcast "Digitale Nase: Wie Sensorik gute Innenraumluft steigert" aus der Reihe Technik aufs Ohr des VDI.

Macht immer wieder Spaß. ist aber kein Selbstzweck: wir hoffen, damit vor allem wissenschaftlichen Nachwuchs zu begeistern, denn nur mit motivierten Studierenden und Doktorand*innen können wir unsere Visionen in die Realität bringen. Aktuell haben wir wieder Stellen ausgeschrieben!

Können Gassensorsysteme einen Beitrag zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung leisten?

  • Unsere Sinne spielen eine Schlüsselrolle, um die Genießbarkeit von Lebensmitteln zu beurteilen und Lebensmittelverschwendung zu senken.
  • In Zukunft könnten intelligente Vorratsboxen die Frage objektiv beantworten, ob etwas „noch gut“ ist.
  • Wenn solche Technologien funktionieren, könnten sie einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten.
  • Wir forschen dazu, u.a. im EU-Projekt SERENADE.
  • Für den Podcast "Foodsteps" des Bundeszentrums für Ernährung berichtet Prof. Andreas Schütze über wissenschaftliche Hintergründe, Herausforderungen und praktische Anwendungsmöglichkeiten.

Podcast Foodsteps 18.11.2025

In der Podcast-Reihe Foodsteps geht es darum, die Zukunft unseres Essens zu gestalten.

Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Ernährung vor? Vielleicht mit Gemüse aus „essbaren Städten“, regionalem Bio-Fleisch in der Kantine und Algen vom Bauernhof? Auf jeden Fall mit gutem Essen für alle. Mit mehr Wertschätzung und weniger Verschwendung von Lebensmitteln. Wie kommen wir dahin? Welche guten Beispiele gibt es schon? Und wie kann jede und jeder selber aktiv werden und eine lebenswerte Zukunft mitgestalten?

Überall in Deutschland machen sich bereits Menschen für nachhaltiges Essen stark. Sie zeigen, was schon heute möglich ist und was in naher Zukunft. Sie machen Mut und motivieren zum Mitmachen und Nachmachen. Sei es durch das persönliche Essverhalten, in Initiativen, eigenen Projekten oder im Beruf.

Ergebnisse des Projekts Edge-Power als Video-Präsentation verfügbar
Results of the Edge-Power project are available as video presentation

EdgePower Video Titel

Auf der Fachkonferenz „Edge-Computing 2025: Von der Forschung zur Anwendung“ präsentierte das Edge-Power Konsortium seine gemeinsam erzielten Projektergebnisse. Diese Video-Präsentation ist auch öffentlich verfügbar bei Youtube.

Der Beitrag des Lehrstuhls für Messtechnik waren interpretierbare und energieeffiziente ML-Algorithmen, wobei unser FESC/R (Feature Extraction, Selection and Classification/Regression) Ansatz als tiefe neuronale Netzwerke repräsentiert wurde, um besonders effizient auf AI-Beschleunigern ausgeführt zu werden (im Video dargestellt ab Minute 10:00). Wir danken allen Partnern für die hervorragende Zusammenarbeit.

At the conference “Edge Computing 2025: From Research to Application,” the Edge-Power Consortium presented its joint project results. This video presentation is also publicly available on YouTube.

The Chair of Measurement Technology contributed interpretable and energy-efficient machine learning algorithms, with our FESC/R (Feature Extraction, Selection and Classification/Regression) approach represented as deep neural networks for particularly efficient execution on AI accelerators (presented in the video starting at 10:00). We thank all partners for the excellent collaboration over the course of this project.

Weitere Veröffentlichungen aus dem Edge-Power Projekt / further publications from the Edge-Power project:

  • J. Schauer, P. Goodarzi, J. Morsch, A. Schütze: A Performance Study of Deep Neural Network Representations of Interpretable ML on Edge Devices with AI Accelerators, Sensors 2025, 25(18), 5681, doi: 10.3390/s25185681
  • J. Schauer, P. Goodarzi, A. Schütze, T. Schneider: Efficient hardware implementation of interpretable machine learning based on deep neural network representations for sensor data processing, J. Sens. Sens. Syst., 14, 169–185, doi: 10.5194/jsss-14-169-2025

BMFTR 2025 kleinerRandDas Projekt Edge-Power wurde gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) in der Fördermaßnahme „Elektroniksysteme für vertrauenswürdige und energieeffiziente dezentrale Datenverarbeitung im Edge-Computing (OCTOPUS)“.

The Edge-Power project was funded by the Federal Ministry for Research, Technology and Space (BMFTR) in the funding measure “Electronic systems for trustworthy and energy-efficient decentralized data processing in edge computing (OCTOPUS)”.

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