Zwei neue Projekte im Bereich Condition Monitoring / Industrie 4.0

Anfang Oktober 2015 gingen zwei Projektbewilligungen ein, beides Projekte der Arbeitsgruppe Messtechnik am ZeMA:

MoSeS-Pro - Modulare Sensorsysteme für Echtzeit-Prozesssteuerung und smarte Zustandsbewertung

Das ZeMA bearbeitet im Projekt das Teilvorhaben "Erforschung von Auswertemethoden und -algorithmen für vernetzte Sensoren sowie für self-sensing Konzepte elektro-magnetischer Aktoren für die Industrie 4.0". Neben der Arbeitsgruppe Messtechnik ist auch die Antriebstechnik unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Matthias Nienhaus an diesem Vorhaben beteiligt.

Das Projekt wird finanziert vom BMBF in der Ausschreibung "Sensorbasierte Elektroniksysteme für Anwendungen für Industrie 4.0 (SElekt I4.0)" über den Projektträger VDI/VDE-IT. Partner sind die Festo AG (Werk Rohrbach) und die Bosch Rexroth AG (Werk Homburg) als assoziierte Partner sowie die Firmenpartner Sensitec GmbH, Lenord, Bauer & Co. GmbH, ESR Dipl.-Ing. Pollmeier GmbH und CANWAY Technology GmbH. Als Forschungspartner sind neben dem ZeMA das Fraunhofer Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS und die TU Kaiserslautern, Lehrstuhl Integrierte Sensorsysteme eingebunden.

Koordiniert wird das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund drei Mio. € von Prof. Dr. Schütze, die Laufzeit beträgt drei Jahre (10/2015 - 9/2018).

MOQuaS - Messsystem zur Online-Qualitätsüberwachung von Schmierölen in Gas- und Diesel-betriebenen BHKW-Motoren

Das ZeMA setzt mit diesem Projekt die Forschungsarbeiten aus dem BMBF-Projekt NaMiFlu fort und will gemeinsam mit zwei KMU ein neuartiges Messsystem für die online-Ölbewertung für Blockheizkraftwerke (BHKW) etablieren - ein wichtiger Baustein für eine zuverlässige dezentrale Energieversorgung.

Das Projekt wird gefördert durch das BMWi im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) über den Projektträger AiF GmbH. Projektpartner sind die ZILA GmbH, Suhl, sowie WEGRA Anlagenbau GmbH, Römhild. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwei Jahre (7/2015 - 6/2017), das ZeMA erhält eine Förderung in Höhe von 175.000 €